Rush Film “Beyond The Lighted Stage” am 07. Juni in deutschen Kinos

rush filmEs gibt einen Film über die Karriere der kanadischen Prog-Rockbank Rush mit vielen Hintergründen und Teilnehmern. Neben den Bandmitgliedern Geddy Lee, Alex Lifeson und Neil Peart sind Billy Corgan, Gene Simmons, Trent Reznor, Sebastian Bach, Kirk Hammet, Taylor Hawkings, u.a. mit dabei.

Der Film wurde von Scot McFadyen & Sam Dunn produziert. Diese waren auch für “Metal: A Headbanger’s Journey” (2005), “Global Metal” (2007) und “Iron Maiden: Flight 666″ (2009) verantwortlich.

Spielzeit: 107 Minuten

Beyond The Lighted Stage

In den folgenden Kinos / Städten ist “Beyond The Lighted Stage” am 07. Juni 2010 einmalig zu sehen:

Cinecitta Nürnberg
UCI Colosseum, Berlin
UCI Bochum, Ruhr Park
UCI Kaiserslautern
UCI Hamburg Mundsburg
UCI Düsseldorf

Weiteres zu Rush unter: www.rush.de

Breed77 - Konzertbericht aus dem Hamburger LOGO - 17.02.2010

Breed77 hinsectscover.jpgaben das Hamburger Logo mit ihrem spanischen Flair verzaubert. Ihre Musik ist heavy, mitreißend und dabei mit tollen Melodien versehen. Gerade die beiden Gitarristen Danny und Pedro sind mit ihren Flamenco-Einlagen einzigartig in der Metal-Szene. Sänger Paul hat es geschafft das Publikum durch seine sympathische Ausstrahlung schnell für sich zu gewinnen. Gerade die Songs des neuen Albums “Insects” kamen besonders gut rüber. Wer es noch nicht hat, sollte dringend zugreifen!

Ein Interview mit der Band könnt Ihr euch als MP3 anhören unter:

http://www.rockbottom-music.de/interviews/breed77_2010.mp3

Klaus Hess’ Mother Jane Konzert

Am 30.12.2009 spielen Mother Jane in Hamburg (Music Club Live, Eimsbüttel).

Mother Jane ist die Band des Gitarristen Klaus Hess, der 1970 die Krautrockband Jane mitbegründet und über 12 Jahre musikalisch geprägt hat.

Mother Jane stellen Songs von ihrem neuen Album “In Dreams” sowie Jane Klassiker vor. Weiteres zu Mother Jane: www.mother-jane.de

Rock Bottom hat mittlerweile 2 Karten für das Konzert verlost und die Gewinner wurden benachrichtigt.
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The Low Frequency In Stereo “Futuro” (VÖ: 11.04.2009)

futuro.jpgDas norwegische Quintett The Low Frequency In Stereo hat mit Futuro ein facettenreiches Album kreiert. Die Musik vereint den 60er Jahre Surf-Sound mit Psychedelic-Einflüssen, aber auch Pop-Elemente sind zu hören.

Das Album kommt relaxed und spontan rüber, schließlich wurde es in nur zwei Wochen eingespielt. Die ersten beiden Alben waren weitgehend instrumental, auf diesem vierten Longplayer sind fast alle Songs mit  Gesangsparts versehen. Hanne und Neuzugang Linn wechseln sich sowohl stimmlich als auch mit ihren Organ-Einsätzen hervorragend ab. Bei 2 Tracks singen Bassist Per, Gitarrist Njäl und Drummer Örjan.

Die Songs Texas Fox, Geordie La Forge und Starstruck tendieren eher in die Pop-Richtung, während die anderen 5 Tracks eine Rock-Ausrichtung haben. Alles ist dabei schön bizarr, verschlungen und unique! Turnpike, Mt. Pinatubo sowie Starstruck sind meine persönlichen Favoriten.

Ihr könnt ein Interview von mir mit Hanne und Per zum Album und zur Tour als MP3-File hier anhören:

http://www.rockbottom-music.de/interviews/lowfrequency.mp3

The Low Frequency In Stereo Konzert in Hamburg am 06.05.2009

lowfrequencyinstereo1.jpgDie norwegische Postrock Band The Low Frequency In Stereo hat nach 3 Jahren endlich wieder in Hamburg gespielt (Kukuun Club).

Mittlerweile ist Linn Frökedal mit dabei, so dass durch diese zweite Sängerin/Gitarristin/Organistin eine weitere Komponente in die Musik hineingebracht wurde. Hanne Andersen wird hierdurch auch live super ergänzt, beide Frauen geben der Band Stimme und Persönlichkeit. 

Die Songs vom neuen Album Futuro standen natürlich im Mittelpunkt der Setlist, aber auch alte Sachen wurden in dem 70-minütigen Gig präsentiert. Hanne und Linn wechseln sich mit ihren Einsätzen hervorragend ab, was auch den alten Songs mehr Farbe gibt. Der 9-minütige Song Atreides vom ersten Album war ein echter Hammer, er wurde ziemlich am Ende des Auftrittes gespielt.

Mit dem 5 Leute Line Up ist die Band noch besser als zu viert, die Spielfreude der sympathischen Norwegen hat sich auch auf das Publikum übertragen. Wer die Band verpasst hat, kann sie im September erneut in Deutschland sehen.  
 

Michael Schenker Group “In The Midst Of Beauty” (VÖ: 25.04.2008)

inthemidstofbeauty.jpgGitarristen-Ikone Michael Schenker hat es geschafft mit Gary Barden (Vocals), Don Airey (Keyboards) und Simon Phillips (Drums) 3 Musiker des ersten MSG-Albums (1980) für dieses neue Werk ins Studio zurückzuholen. Neil Murray (Bass) komplettiert das Line Up. Alle 12 Songs sind von Michael Schenker und Gary Barden komponiert worden.

In The Midst Of Beauty vermittelt Spielfreude und starke Kompositionen. Gelegentlich sind Anklänge an Deep Purple und Rainbow zu vernehmen, aber das verwundert auch nicht, denn Don Aireys Keyboards haben nun mal diesen unverwechselbaren Sound. Michael Schenkers Gitarrenarbeit hat ihre Faszination über all die Jahrzehnte behalten und er brilliert auch dieses Mal. Gary Bardens rauhe und markante Stimme bildet den Gegenpol zu Michael Schenkers tollen Melodien.

City Lights ist ein mitreißender Opener, Competition und I Want You sind packende Ohrwürmer, Summerdays ist ein ruhiges Stück mit balladesken Elementen. The Cross Of Crosses und I Am The One sind treibende Midtempo-Songs mit super Grooves. Die anderen Tracks haben es auch in sich.

Klasse, dass Gary Barden ins MSG Camp zurückgekehrt ist, seine Stimme lässt sich halt nicht ersetzen!

Weitere Infos findet Ihr auf der offiziellen Website von Michael Schenker: www.michaelschenkerhimself.com

 

Rush “Snakes & Arrows Live” (VÖ: 18.04.2008)

snakesandarrowslive1.jpgDas Doppel-Album Snakes & Arrows Live umfasst das komplette Set der Snakes & Arrows Tournee 2007. Es sind 9 Tracks des im April 2007 erschienenen Studio-Ausnahmewerks enthalten. Diese neuen Songs harmonieren gut mit den Klassikern Tom Saywer, YYZ, Limelight, Distant Early Warning, The Spirit Of Radio und vielen mehr. Es war ebenso eine gute Idee die lange nicht mehr live präsentierten Perlen Mission, Circumstances, A Passage To Bankok, Entre Nous, Witch Hunt und Digital Man ins Programm aufzunehmen.

Auf einzigartige Weise begeistern Neil Peart, Alex Lifeson und Geddy Lee ihre treuen Fans auch nach über 3 Jahrzehnten des Tourens mit ihrer Spielfreude und musikalischen Sonderstellung. Natürlich sind die Publikumsreaktionen dieses Mal nicht so enthusiastisch wie auf auf dem Rush In Rio Live-Album (2003), aber das war auch nicht zu erwarten, denn die Aufnahmen stammen von den beiden Konzerten am 16./17.10.2007 in Rotterdam. Neil Peart’s Drum-Solo heißt deshalb auch De Slagwerker und er setzt auch hier neue Akzente. Es sind Elemente und Drum-Samples herauszuhören, die auf vorherigen Live-Alben nicht in sein Solo integriert waren.

Rush sind im Studio sensationell und live atemberaubend. Dieses Doppel-Album hat einen klasse Sound und es macht Appetit auf die visuelle Umsetzung der beiden Konzerte auf DVD. Diese wird Ende des Jahres erscheinen und mit Sicherheit die aufwändige Light-/Lasershow sowie die im Bühnen-Hintergrund eingespielten Video-Clips mit einfangen.

CD 1: Limelight, Digital Man, Entre Nous, Mission, Freewill, The Main Monkey Business, The Larger Bowl, Secret Touch, Circumstances, Between The Wheels, Dreamline, Far Cry, Workin’ Them Angels, Armor And Sword

CD 2: Spindrift, The Way The Wind Blows, Subdivisions, Natural Science, Witch Hunt, Malignant Narcissism - De Slagwerker, Hope, Distant Early Warning, The Spirit Of Radio, Tom Sawyer, One Little Victory, A Passage To Bangkok, YYZ

Weitere Infos zu Rush könnt Ihr auf der von mir betreuten Website finden: www.rush.de

Rush Konzertbericht vom Oberhausen Gig am 19.10.2007

Das kanadische Trio Rush hat 11.000 Besucher in der Oberhausener König Pilsener Arena begeistert. Das 3 stündige Programm (plus 20 minütiger Pause) enthielt eine mutige Setlist, denn es waren einige Songs im Programm, die lange nicht mehr live präsentiert worden sind. A Passage To Bankok, Circumstances, Entre Nous, Witch Hunt, Digital Man und Mission wurden dieses Mal gespielt, auf Klassiker wie 2112, Closer To The Heart, The Trees, La Villa Strangiato, Red Sector A und The Big Money wurde verzichtet. Beachtlich war auch, dass 9 Songs vom aktuellen Snakes & Arrows Album in die Setlist aufgenommen wurden.

Neil Peart’s grandioses Drum Solo folgte im Anschluss an Malignant Narcissism und danach hat Alex Lifeson mit dem akkustischen Instrumental Hope ein Gitarrensolo dargeboten. Die aufwändige Light- und Lasershow ist kaum zu übertreffen, die neuen Videoeinspielungen waren wieder sehr eindrucksvoll und häufig lustig. Nicht nur die imposante Bühnentechnik, sondern gerade die Spielfreude und das sympathische Auftreten der Band hat den Funken überspringen lassen.

Auf den letzten beiden Tourneen wurden Wäschetrockner und Verkaufsautomaten auf Geddy Lee’s Seite als Gegenpart zu den Verstärkertürmen auf Alex Lifeson’s Seite platziert. Auf dieser Tour haben 3 große Hähnchengrills diesen Platz eingenommen. Das hat Appetit auf weitere Konzerte gemacht. Rush, kommt auf der nächsten Tour bitte wieder!

Set 1: Limelight, Digital Man, Entre Nous, Mission, Freewill, The Main Monkey Business, The Larger Bowl, Secret Touch, Circumstances, Between The Wheels, Dreamline

Set 2: Far Cry, Workin’ Them Angels, Armor And Sword, Spindrift, The Way The Wind Blows, Subdivisions, Natural Science, Witch Hunt, Malignant Narcissism, Drum Solo, Hope, Distant Early Warning, The Spirit of Radio, Tom Sawyer

Zugaben: One Little Victory, A Passage to Bangkok, YYZ

Weitere Infos zu Rush findet Ihr auf der von mir betreuten Website: http://www.rush.de

Heaven & Hell “Radio City Music Hall, Live 2007″ (VÖ: 24.08.2007)

Der Bandname Heaven & Hell ist zunächst ungewohnt, denn er steht sonst für einen Albumtitel von Black Sabbath. Dieser Bezug ist mit Absicht gewählt worden, denn hinter Heaven & Hell verbergen sich Black Sabbath im Line Up mit Ronnie James Dio. Sie konnten ihren eigentlichen Bandnamen nicht verwenden, denn dieser ist für die im nächsten Jahr geplante Reunion des Original Line Ups mit Ozzy Osbourne vorgesehen. Das ist auch nicht weiter schlimm, denn diese Formation kann sich so live auf das eigene Material konzentrieren und braucht nicht die alten Klassiker aus der Ozzy-Zeit spielen.

Ronnie James Dio (Sänger), Tony Iommi (Gitarrist), Geezer Butler (Bassist) und Vinny Appice (Drummer) haben bereits Mob Rules (1981), Live Evil (1983) und Dehumanizer (1992) eingespielt. Bill Ward, der Original-Drummer von Black Sabbath, hat 1980 das besagte Heaven & Hell Album eingetrommelt. Er war zu Beginn dieser Reunion kurz mit dabei, ehe sein Dauer-Nachfolger wieder für ihn eingesprungen  ist.

Ronnie James Dio ist definitiv der ausdrucksstärkste Sänger im traditionellen Heavy Metal, Tony Iommi’s dunkle Gitarrenriffs haben auch nach fast vier Jahrzehnten nichts von ihrer Magie eingebüßt und die Rhythmussektion ist mit Geezer Butler und Vinny Appice super aufgestellt.

Die Setlist des Konzertes, das am 30. März in der Radio City Music Hall in NYC aufgenommen wurde, enthält die Highlights der bisherigen drei Studioalben aus der Dio-Zeit. Darüber hinaus wurden mit The Devil Cried und Shadow Of The Wind zwei neue Tracks aus der Anfang dieses Jahres veröffentlichten Black Sabbath - The Dio Years CD live dargeboten.

Man mag darüber streiten, ob der tragende Song After All (The Dead) ein geeigneter Opener ist, hier hätten die Herren ein schnelleres Stück wählen sollen. Der zweite Track The Mob Rules ist der eigentliche Opener, gefolgt vom mystischen Children Of The Sea. Fast vergessene Perlen wie Lady Evil, Die Young und Lonely Is The World haben es diesmal in die Setlist geschafft, natürlich sind die Klassiker The Sign Of The Southern Cross, Voodoo, Heaven And Hell und Neon Knights ebenso vertreten. Die drei ausgewählten Songs aus dem Dehumanizer Album kommen hier wesentlich dynamischer rüber als in der Studioversion.

Die vorliegende Doppel-Live-CD ist grandios, ich vermute, dass die dazugehörige DVD dem in nichts nachsteht. Wer braucht eigentlich noch Black Sabbath im Original Line Up mit Ozzy Osbourne?

Herman Rarebell “I’m Back!” (VÖ: 22.06.2007)

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Herman Rarebell hat vor 3 Jahren mit seiner Ehefrau Claudia Raab (Saxofon) ein interessantes Jazz/Pop-Fusion Album mit dem Titel The Rhythm Of Art veröffentlicht. Mit I’m Back! meldet sich der legendäre Ex-Drummer der Scorpions nun mit einem erdigen Hardrock-Album zurück.

Die Songs sind von ihrer Stilistik an die 80er Jahre angelehnt, wobei Herman Rarebell nicht den Fehler begangen hat seine ehemaligen Bandkollegen zu imitieren. Claudia Raab ist auch dieses Mal wieder dabei und setzt mit ihrem für Rockmusik untypischen Instrument Akzente. Sänger Stefan Erz hat eine super Rockröhre, bei 3 Songs singt Herman Rarebell selbst, hochkarätige Studiomusiker ergänzen das Line Up.

Take It As It Comes und Don’t Lose Your Trust sind starke Midtempo-Rocksongs, Rough Job hat eine humorvolle Komponente, denn hierbei geht es um Frauen, die Telefonsex an den Mann bringen. Let Me Rock You hält was der Titel verspricht bevor die eingängige Ballade Your Love Is Hurting dem Hörer eine kleine Verschnaufpause ermöglicht. Freak Show ist ein weiteres Highlight und setzt sich kritisch mit dem täglichen Talk-Show-Horror auseinander. Das moderne Arrangement des Scorpions - Klassikers Rock You Like A Hurricane ist zunächst ungewohnt, offenbart aber interessante neue Facetten dieses grandiosen Stückes. Das Album endet mit dem vom Country beeinflussten Titelsong I’m Back.

Das Comeback von Herman Rarebell ist gelungen, hoffentlich folgen weitere Alben.

Für meine Radiosendung Rock Bottom konnte ich am 27.06.2007 ein Telefoninterview mit Herman Rarebell führen. Ihr könnt es euch auch hier anhören: Herman Rarebell Interview MP3-File