Archive für April 2007

Rush “Snakes & Arrows” (VÖ: 27.04.2007)

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Snakes & Arrows klingt frisch, modern und direkt. Dieses mag zum einen daran liegen, dass dieses Album innerhalb von nur 30 Tagen aufgenommen wurde. Zum anderen hat der junge Produzent Nick Raskulinecz sicherlich großen Anteil daran, schließlich hat er zuletzt mit einigen jüngeren Bands erfolgreich zusammen gearbeitet gehabt, wie z.B. Foo Fighters, Stone Sour und Velvet Revolver.

Auf diesem neuen Werk wurde wieder auf Keyboards und Synthesizer verzichtet. Alex Lifeson’s Gitarrensound ist kräftig, seine Gitarrensoli sind wohl dosiert eingesetzt worden. Neil Peart gehört zu den wenigen Drummern die mit ihrem Schlagzeug nicht nur Rhythmus erzeugen können, sondern die Songs mit vielfältigen Facetten bereichern. Das Hauptthema seiner Texte befasst sich dieses Mal mit Religion und ihren verschiedenen Erscheinungsformen. Geddy Lee’s einzigartige Stimme und seine wunderschönen Gesangsharmonien bilden auf Snakes & Arrows wieder das unverwechselbare Markenzeichen von Rush.

Der Openener Far Cry bleibt relativ schnell im Gehörgang haften, die meisten anderen Tracks benötigen einige Hördurchläufe um die verborgene Komplexität innerhalb der kompakten Songs zu erfassen. Armor And Sword basiert auf einem starken Gitarrenriff und hat dabei Hymnencharakter. Workin’ Them Angels und The Larger Bowl sind ähnlich anspruchsvolle Songs, Spindrift hingegen vermittelt eine leicht düstere Atmosphäre. The Way The Wind Blows hat einen super Groove und erinnert vom Riff an den Song Driven vom Test For Echo Album. Gerade bei den grandiosen Instrumentalstücken The Main Monkey Business und Malignant Narcissism wird das perfekte Zusammenspiel von Neil Peart, Alex Lifeson und Geddy Lee deutlich. Es ist auf diesem Album kein einziger Ausfall festzustellen, jede der 62 Minuten Spielzeit hat ihre Berechtigung.

Weitere Infos zu Rush findet Ihr auf der von mir betreuten offiziellen deutschen Website der Band: www.rush.de

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