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28.5.2007 von Jörg Reiche.
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Mit Humanity - Hour I haben die Scorpions ihr erstes Konzeptalbum veröffentlicht, es geht hierbei um Menschheit und Menschlichkeit im weiteren Sinn.
Man merkt es diesem Album an, dass es in Los Angeles mit zwei Top-Produzenten (James Michael und Desmond Child) ausgearbeitet wurde. Jeder der 12 Tracks wurde entweder von Rudolf Schenker, Klaus Meine oder Matthias Jabs in Zusammenarbeit mit verschiedenen externen Songschreibern komponiert. Dieses ist für die Scorpions in dieser Form ein neuer Arbeitsprozess gewesen, denn sonst waren die meisten Songs Schenker / Meine - Kompositionen. Mit Sicherheit haben diese außenstehenden Leute neue Ideen und neuen Schwung in den kreativen Prozess gebracht.
Das Vorgängeralbum Unbreakable war härter und rockiger als Humanity - Hour I, dafür sind die Kompositionen dieses Mal vielschichtiger und melodiöser angelegt. Das Album klingt trotz der Vielseitigkeit in sich stimmig und aus einem Guss. Das liegt auch daran, dass auf die sonst häufig praktizierte Trennung zwischen Balladen und Rocksongs verzichtet wurde. Rockelemente und balladeske Anteile verschmelzen vielmehr zu einer ausgewogenen und interessanten Einheit. Die Songs Hour I, The Game Of Life, You’re Loving Me To Death, 321 und The Cross tendieren dabei mehr in die Rockrichtung, bei den Songs The Future Never Dies, Love Will Keep Us Alive, Your Last Song und Humanity kommen eher die balladesken Stärken der Band zur Geltung.
Gut gemacht Jungs, ich bin schwer begeistert!
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27.5.2007 von Jörg Reiche.
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Ken Hensley hat auf Blood On The Highway die Lebenserfahrungen, die er in seiner Zeit als Keyboarder bei Uriah Heep gesammelt hat (1970-1980), im Rahmen eines Konzept-Albums vertont. Mit Jorn Lande, John Lawton, Glenn Hughes und Eve Gallagher sind hochkarätige Stimmen engagiert worden, die seine Story abwechslungsreich und ausdrucksstark interpretieren. Einige Songs singt Ken Hensley selbst.
Musikalisch knüpft Blood On The Highway genau an die Zeit an, die Hensley autobiografisch beschreibt. Sein “Ensemble” präsentiert die gute alte Keyboard geschwängerte 70er Jahre Rockmusik. Die Arrangements und der Sound sind dabei in einem modernem Gewand. Der Funke springt schnell auf den Hörer über, man merkt es dem Album an, dass es den beteiligten Musikern Spaß gemacht hat zusammen zu arbeiten.
(This Is) Just The Beginning (Vocals: Jorn Lande) und We’re On Our Way (Vocals: Ken Hensley / Jorn Lande) sind straighte Rocknummern. Das Titelstück Blood On The Highway (Vocals: Jorn Lande) ist eher getragen und hat einen angenehmen Groove. Think Twice klingt ein wenig wie ein Tina Turner Song (Vocals: Eve Gallagher). Der ehemalige Uriah Heep Sänger John Lawton verleiht It Won’t Last sein Stimmorgan. What you Gonna Do und der episch-bombastische Track The Last Dance werden durch Glenn Hughes Stimme veredelt, vom gesanglichen Aspekt sind dieses die besten Stücke.
Wer auf den klassischen Hardrock der 70er Jahre steht, sollte sich dieses Album unbedingt zulegen.
Ihr könnt euch unter www.rockbottom-music.de/interviews/ken.mp3 ein Ken Hensley - Interview anhören, dass ich für meine Radiosendung anlässlich dieser Veröffentlichung habe führen können.
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