Archive für Mai 2009

The Low Frequency In Stereo “Futuro” (VÖ: 11.04.2009)

futuro.jpgDas norwegische Quintett The Low Frequency In Stereo hat mit Futuro ein facettenreiches Album kreiert. Die Musik vereint den 60er Jahre Surf-Sound mit Psychedelic-Einflüssen, aber auch Pop-Elemente sind zu hören.

Das Album kommt relaxed und spontan rüber, schließlich wurde es in nur zwei Wochen eingespielt. Die ersten beiden Alben waren weitgehend instrumental, auf diesem vierten Longplayer sind fast alle Songs mit  Gesangsparts versehen. Hanne und Neuzugang Linn wechseln sich sowohl stimmlich als auch mit ihren Organ-Einsätzen hervorragend ab. Bei 2 Tracks singen Bassist Per, Gitarrist Njäl und Drummer Örjan.

Die Songs Texas Fox, Geordie La Forge und Starstruck tendieren eher in die Pop-Richtung, während die anderen 5 Tracks eine Rock-Ausrichtung haben. Alles ist dabei schön bizarr, verschlungen und unique! Turnpike, Mt. Pinatubo sowie Starstruck sind meine persönlichen Favoriten.

Ihr könnt ein Interview von mir mit Hanne und Per zum Album und zur Tour als MP3-File hier anhören:

http://www.rockbottom-music.de/interviews/lowfrequency.mp3

The Low Frequency In Stereo Konzert in Hamburg am 06.05.2009

lowfrequencyinstereo1.jpgDie norwegische Postrock Band The Low Frequency In Stereo hat nach 3 Jahren endlich wieder in Hamburg gespielt (Kukuun Club).

Mittlerweile ist Linn Frökedal mit dabei, so dass durch diese zweite Sängerin/Gitarristin/Organistin eine weitere Komponente in die Musik hineingebracht wurde. Hanne Andersen wird hierdurch auch live super ergänzt, beide Frauen geben der Band Stimme und Persönlichkeit. 

Die Songs vom neuen Album Futuro standen natürlich im Mittelpunkt der Setlist, aber auch alte Sachen wurden in dem 70-minütigen Gig präsentiert. Hanne und Linn wechseln sich mit ihren Einsätzen hervorragend ab, was auch den alten Songs mehr Farbe gibt. Der 9-minütige Song Atreides vom ersten Album war ein echter Hammer, er wurde ziemlich am Ende des Auftrittes gespielt.

Mit dem 5 Leute Line Up ist die Band noch besser als zu viert, die Spielfreude der sympathischen Norwegen hat sich auch auf das Publikum übertragen. Wer die Band verpasst hat, kann sie im September erneut in Deutschland sehen.  
 

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